Moderne Schlaf-Apps und Smartwatches können hilfreiche Informationen über das eigene Schlafverhalten liefern. Sie erfassen beispielsweise Bewegungen, Herzfrequenz und teilweise die Sauerstoffsättigung. Daraus berechnen Algorithmen unter anderem die geschätzte Schlafdauer und mögliche Schlafphasen.
Für eine umfassende medizinische Diagnostik reichen diese Daten jedoch nicht aus. Insbesondere die genaue Beurteilung von Schlafphasen und schlafbezogenen Atmungsstörungen erfordert genauere medizinische Untersuchungen. Einige speziell dafür zugelassene Geräte können Hinweise auf eine mögliche Schlafapnoe liefern. Ein auffälliges oder unauffälliges Ergebnis ersetzt jedoch nicht automatisch die ärztliche Abklärung.
Weiterführender Artikel: Schlafüberwachung per Smartphone – können Schlaf-Apps das Schlaflabor ersetzen?
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